________________________________  

Über mich


Qualifikationen:

2010 – 2012 Ausbildung zum Hundetrainer bei Uwe Friedrich
In diesem Zeitraum nahm ich neben dem "normal" begleitenden Hundetraineralltag mehrmals, zum Teil als Assistenztrainer, an folgenden Seminaren teil:

  • "Welpen und Junghunde"
  • „Seminar für Mehrhundehalter“
  • "Der sichere Rückruf"
  • "Der Familienbeschützer"
  • div. Rettungshund-Seminare
  • "Hilfe! Mein Hund frisst alles!"
  • Geruchsidentifizierung „Sniffle Dog“
  • Nasenarbeit "Die faszinierende Geruchswelt des Hundes"
  • "Leinenorientierung"
  • „Basis Modul“
  • Antijagdtraining „Hilfe, mein Hund jagt!“
  • „Longieren“
  • u. v. m.

Desweiteren habe ich mit meinen Hunden an einigen Beiträgen für GassiTV ("Welpenspiel", "Rückruf"), dem Beitrag "Hilfe! Mein Hund frisst alles!" bei hundekatzemaus/ VOX und der DVD „Antijagdtraining für Hunde“ von Uwe Friedrich mitgewirkt.

Fortbildungen 2012:

  • "Nasenarbeit" mit Viviane Theby
  • "Angst, Aggression und Stress beim Hund" mit Dorothee Schneider
  • "Kommunikation" mit Jan Nijboer
  • "Schwieriger Hund" mit Thomas Baumann
  • "Fährte" mit Bernd Föry
  • "Bindung" mit PD Dr. Udo Gansloßer und Chima Anyanwu
  • "Aggression" mit PD Dr. Udo Gansloßer und der verhaltensbiologischen TÄin Sophie Strodtbeck

Fortbildungen 2013:

  • "Spielverhalten des Hundes" mit Mechthild Käufer und PD Dr. Udo Gansloßer
  • "Krankt der Hund, krankt sein Verhalten" mit der verhaltensbiologischen TÄin Sophie Strodtbeck und PD Dr. Udo Gansloßer 
  • "Coaching für Hundetrainer" mit Andrea Nordhoff 

Fortbildungen 2014:

  • "Kastration und  Verhalten" mit der verhaltensbiologischen TÄin Sophie Strodtbeck
  • "Beziehung, Bindung und verhaltensbiologische Methodik zum zielorientierten Umgang mit angstaggressiven Hunden" mit Günther Bloch
  • "Du verstehst mich einfach nicht! - Fallstricke in der Kommunikation von Menschen mit Ihren Hunden" mit Angelika Lanzerath

Man lernt nie aus!

Da es ständig neue wissenschaftliche und verhaltensbiologische Erkenntnisse zum Thema "Hund" gibt, sehe ich es als Verpflichtung mir selbst und natürlich auch meinen Kunden gegenüber an, mich regelmäßig weiterzubilden und neue Erkenntnisse in meine Arbeit aufzunehmen. Hierbei lege ich Wert darauf, auch über den Tellerrand zu schauen und ein möglichst breit gefächertes Spektrum an Philosophien, Ansätzen und Vorgehensweisen kennenzulernen.


Mein Hintergrund:

"Aus Fehlern lernt man!" und "Aus Erfahrung wird man klug!"
Wie wahr diese Sätze sind, weiß wohl kaum jemand besser als ich. 

Mein erster Hund "Jaik", ein damals 6-jähriger Schäferhund aus dem Tierheim, war eine Seele von Hund!
Er strahlte Ruhe aus und war einfach nur froh, nicht mehr an der Kette zu liegen oder im Zwinger eingesperrt zu sein, sondern seinen Platz an der Seite seiner Menschen zu haben.
Jaik war somit der perfekte Ersthund. Allerdings wusste ich damals nicht viel mehr über Hunde, als dass sie vier Beine haben und regelmäßig spazieren gehen müssen.
Durch Jaiks ausgeglichene und unproblematische Art musste ich auch nicht viel mehr wissen oder hinzulernen. LEIDER, wie ich jetzt meine!

Dies änderte sich, als ich den knapp eineinhalbjährigen Schäfer "Jim" von einem Bekannten übernahm. Ihn kannte ich schon als Welpe und ahnte, was auf mich zukommen würde.
Er war ein im Alltag unsicherer Hund, kannte kaum andere Hunde, pöbelte mit seinen 40 Kilo extrem an der Leine, jagte Fahrradfahrer, Jogger und Autos, war misstrausich, wenn ihm ein Mensch merkwürdig vorkam und suchte dann, frei nach dem Motto: "Angriff ist die beste Verteidigung", die Flucht nach vorn.

Monatelang ging ich nur in einsamen Gegenden spazieren, wo ich mir sicher war, dass mir weder Mensch noch Hund begegnen würden. Kam doch einmal ein Mensch mit Hund des Weges, musste ich mich sogar teilweise an Bäumen festhalten, um nicht umgerissen zu werden!
Ich war unglaublich eingeschränkt in meinem Alltag, vergoss zahlreiche Tränen der Verzweiflung, fand mich jedoch lange Zeit damit ab. Trotzdem war mir klar, dass dies kein Dauerzustand bleiben konnte.

Irgendwann kam der Tag, an dem ich beschloss, dass sich etwas ändern muss.
Aber wie? Ich wollte etwas ändern - ihm helfen, mir helfen!
Ich begann mich zu informieren, zu lesen, zu lernen, erfuhr Neues, konnte es sogar umsetzen - und stellte fest, was für ein toller Lehrer mein "Problemhund" war.
Handelte ich richtig, souverän und ruhig, ging er darauf ein, handelte ich unsicher, hektisch und nicht authentisch, zeigte Jim mir unmissverständlich, dass ich in diesen Punkten noch an mir arbeiten muss.
Und eins lernte ich noch: "Wenn ein Hund keine Aufgabe hat, dann wird er zu einer!"
Ich lernte darüber, wie man Hunde sinnvoll auslastet, um ihm die Möglichkeit zu geben, seine Energie sinnvoll einzusetzen.
Jede Aufgabe, die ich ihm gab, löste Jim begeistert und war mit Freude bei der Sache.
Situationen, die ihn vorher verunsichert hätten, waren plötzlich uninteressant - er hatte ja jetzt Besseres zu tun!
Wir machten große Fortschritte und wurden im Lauf der Zeit ein richtiges Team.
Ich spürte, wie gern Jim immer und überall entspannt durchs Leben laufen würde, ohne sich von bestimmten Situationen verunsichern zu lassen - und ihm das zu ermöglichen, DAS war und ist mein Ziel.

"Lernen" ist zu meiner große Leidenschaft geworden.
Auch wenn sich Jim mittlerweile in den meisten Alltagssituationen gelassen und sicher bewegt, wird er noch lange meine Unterstützung benötigen und mir aufzeigen, in welchen Bereichen ich noch Defizite habe und dazulernen darf.

Durch die vielen Erfahrungen, die ich durch Jim machen durfte, war es mir oftmals möglich, anderen Hundehaltern mit dem Problemverhalten ihrer Hunde zu helfen.
"Beim Lernen helfen" ist somit zu meiner zweiten Leidenschaft geworden, denn es gibt kaum etwas Schöneres, als zu sehen, wie aus zwei Individuen ein Team wird.

Nicht unerwähnt darf natürlich mein "kleiner Sprössling" bleiben.
Er heißt "Claro" und ist (wie könnte es anders sein) ein grauer, im Mai 2010 geborener Schäferhund. Ihn zeichnet seine extrem menschenfreundliche, aufgeschlossene Art ebenso aus, wie seine unbeschwerte Fröhlichkeit. Claro liebt es Aufgaben gestellt zu bekommen und diese zu lösen.

Den Beinamen "Streber" hat er nicht umsonst von mir verpasst bekommen ;-)
Er war bereits im Alter von 9,5 Wochen auf Gassi TV zu den Themen "Rückruf 1" sowie "Welpenspiel 1" und "Welpenspiel 2" zu sehen.
Außerdem zeigte er in der hundkatzemaus-Sendung "Hilfe! Mein Hund frisst alles!" sein schauspielerisches Können und wirkte bei der DVD "Antijagdtraining für Hunde" mit.

Aber auch "Streber" Claro lehrt mich jeden Tag Neues und stellt mich nicht zuletzt durch seinen (offenbar dauerhaft) pubertären Quatschkopf immer wieder vor neue Herausforderungen.

Zu Uwe Friedrich von "TEAMCANIN" kam ich im Anfang 2010.
Nach einigen Tagen fragte er mich, ob ich daran interessiert wäre, bei ihm die Ausbildung zum Hundetrainer zu machen.
Nach einem ausbildungseinführenden Praktikum verbrachte ich knapp zwei Jahre lang, so oft mein Terminkalender es zuließ, dort meine Zeit, um Uwes Arbeitsweise kennenzulernen.

_________________________________________________________________________
© Doris Popp