WUSSTEN SIE EIGENTLICH, DASS...

  • ... es KEIN Heimtier-Futtermittelgesetz gibt?
    Anders, als bei Nutztieren, die der Nahrungsmittelproduktion dienen (Rind, Schwein etc.), gibt es somit auch keine Behörde, die überprüft, dass in einer Fertignahrung für Hunde auch wirklich alles enthalten ist, was Ihr vierbeiniger Liebling braucht, um gesund zu werden/ bleiben/ heranzuwachsen.
    Einzig "Stiftung Warentest" überprüft Heimtierfuttermittel auf Bedarfsdeckung. Hier ist es aber nachrangig, woher die Bedarfsdeckung kommt. Es ist also kein Überprüfungskriterium, ob die Fertignahrung aus natürlichen oder künstlichen (chemischen) Zutaten besteht.
    Natürliche Zutaten sind aber die Grundlage für einen gesunden Hund!

  • ... deshalb selbst als Alleinfuttermittel deklarierte Fertignahrungen nicht zwangsläufig bedarfsdeckend sind?

  • ... lt. Gesetzgebung Fertigfuttermittel stets sterilisiert werden muss?
    Die Sterilisation tötet aber nicht nur Keime ab (die ein gesunder Hund zum größten Teil ohnehin durch seine höchst aggressive Magensäure abtöten würde), sondern auch wichtige Enzyme, die der Hund für einen gesunden Magen-Darm-Trakt und ein intaktes Immunsystem benötigt.

  • ... JEDER ein Futtermittel für Hunde oder Katzen produzieren darf - unabhängig davon, ob er wirklich etwas von Hundeernährung versteht oder nicht.

  • ... es noch nie so viele kranke Hunde gab, wie seit Einführung von Fertignahrung?

  • ... viele Fertigfutter-Sorten Ihren Hund zum Teil massiv über- oder unterversorgen?
    Die gesundheitlichen Schäden durch eine dauerhafte Überversorgung können ebenso schwerwiegend sein, wie die Schäden durch eine dauerhafte Unterversorgung.

  • ... Trockenfutter IMMER Konservierungsstoffe und Antioxidantien enthält?
    Auch wenn auf der Packung steht "ohne Konservierungsstoffe".
    Konservierungssstoffe  und Antioxidantien (harmlos klingende  Umschreibung: "Fettstabiliatoren") müssen NICHT zwangsläufig ausgewiesen sein!
    Konservierungsstoffe sind nötig, um das Trockenfutter von Schimmelpilzen und Bakterien zu schützen.
    Das in Trockenfutter enthaltene Öl wird durch Antioxidantien vor Oxidation geschützt, damit es nicht ranzig wird.
    Auch in dem Futter, welches es nur bei Tierärzten zu kaufen gibt!
    Einige Antioxidantien sind krebserregend, verursachen vor allem Magen- und Leberkrebs und schädigen den Darm.
    Sogar in manchen Dosennahrungen sind Konservierungsstoffe enthalten, obwohl es nicht nötig wäre!

  • ... auch getreidefreies Trockenfutter mindestens etwa 50% Kohlenhydrate enthält?
    Durch Umschreibungen wie "mit XY% frischem Fleisch" wird dieser hohe Anteil in der Deklaration allerdings häufig vertuscht.

  • ... dass Dosenfutter oft erst durch Bindemittel in Form gebracht wird?
    Auch Bindemittel müssen nicht zwangsläufig ausgewiesen sein.
    Manche Hunde reagieren auf Bindemittel mit Durchfall und Erbrechen.
    Dies gilt auch für die Nassnahrung, welche es nur bei Tierärzten zu kaufen gibt!

  • ... dass "MIT einer bestimmten Fleischsorte" 
    lediglich bedeutet, dass diese Dosennahrung 4% dieser Fleischsorte enthalten muss?
    Bei der Formulierung "reich an" enthält das Dosenfutter mindestens 14% der genannten Fleischsorte.
    Die Formulierungen "Dinner, Mahlzeit oder Menü" setzen einen Gehalt von mindestens 26% der genannten Fleischsorte voraus.

  • ... der Nährstoffbedarf eines Hundes teilweise wesentlich höher ist, als der Bedarf eines Menschen?
    Während z. B. 175 Gramm Quark den Kalzium-Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen vollständig abdeckt, wäre ein ausgewachsener 25 kg Hund mit dieser Menge gerade einmal zu einem Zehntel versorgt.

  • ... herkömmliche B.A.R.F.-Rationen nahezu NIE bedarfsdeckend sind?
    Die meisten "Barfer" sind der Meinung , dass eine Fütterung mit Fleisch, Innereien, Knochen, Pansen, Gemüse, Obst, Milchprodukten, Ei und vielleicht noch etwas Kohlenhydraten den Hund ausreichend mit allen Nährstoffen versorgen.
    Dies wird auch oft von reinen BARF-Beratern behauptet, ist jedoch NICHT richtig!
    Unumstritten ist eine Fütterung mit frischen Zutaten das Beste, was man für seinen Hund tun kann.
    Allerdings sollte man in jedem Fall überprüfen lassen, ob man mit seiner Fütterung auch wirklich alles abdeckt, was ein Hund braucht, um gesund zu bleiben.

  • ... man anhand eines Blutbildes (oder am äußeren Erscheinungsbild) NICHT erkennen kann, ob ein Hund ausreichend mit allen nötigen Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen versorgt ist?

  • ... BARF-Zusätze genau berechnet werden müssen?
    Die angegebene Fütterungsempfehlung bietet immer nur einen Anhaltspunkt.
    Die angegebene Fütterungsempfehlung "weiß" ja nicht, wie viele Nährstoffe bereits mit der frischen Ration abgedeckt sind und welche Nährstoffe noch fehlen.
    Wie bereits erwähnt: Die gesundheitlichen Schäden durch eine dauerhafte Überversorgung bestimmter Nährstoffe können ebenso schwerwiegend sein, wie Schäden durch eine dauerhafte Unterversorgung!

  • ... wie wichtig ein ausgewogenes Eiweiß-Energie-Verhältnis ist?
    Ein Mythos ist, dass Hunde viel Protein bekommen müssen.
    Viele sind der Meinung: Je mehr, umso besser. Dies ist allerdings nur zum Teil richtig.
    Natürlich benötigt der Hund Protein zur Bildung und Erhaltung von Zellen.
    Aber wenn der Hund seine gesamte Energie aus Protein ziehen muss, ist dies extrem belastend für den Stoffwechsel und fördert so die Entstehung von Krankheiten.
  • ... der Heißhunger Ihres Hundes von einer Nährstoff-UNTERversorgung kommen kann?

  • ... FdH bei Hunden NICHT angesagt ist?
    Vor allem Hunde, die mit Trockenfutter (= Futterkonzentrat) ernährt werden, bekommen ohnehin eine wesentlich zu geringe Menge, um satt zu werden. Die Folge davon ist ein dauerhaft hungriger Hund.
    Wenn man diese Menge dann auch noch reduziert, ist es kein Wunder, dass der Hund unzufrieden und noch verfressener wird.

  • ... dass Übergewicht meist die Ursache von nebenbei gefütterten Leckerchen ist?
    Deshalb werden Leckerchen bei mir IMMER in die Rationsberechnung aufgenommen.
    So ist gewährleistet, dass Sie als Halter Ihrem Hund etwas Gutes tun können - und Ihr Hund trotzdem schlank bleibt.